Urlaubstipps
El Nido und der Bacuit Archipel
El Nido, eine beschauliche Hafenstadt an der Nordwestküste Palawans, ist von einer wundervollen Küstenlandschaft umgeben. Vor ihr liegt der Bacuit Archipel, eine Gruppe von 45 Inseln mit imposanten Kalksteinklippen, einsamen Traumstränden, malerischen Buchten und versteckten Lagunen. Kristallklares Wasser umgibt die exotische Meeresoase. Die Region ist eines der schönsten und spektakulärsten Reiseziele in ganz Asien – die Götter müssen bei ihrer Schaffung verliebt gewesen sein! Frieden, Ruhe und das großartige Gefühl, mit der vollkommenen Natur in harmonischem Einklang zu stehen, haben die Inselwelt zum Sehnsuchtsziel von Romantikern und Erholungssuchenden werden lassen.
Über dem Wasser Tropenvegetation und Blütenpracht und darunter einer der attraktivsten und artenreichsten Ozeangärten der Philippinen. Das unter Schutz stehende El Nido Marine Reserve beherbergt prächtige Korallen in allen Farben und Formen, zahllose Fische und Meeressäuger, die sich schon vom Boot aus im glitzernden Meer erblicken lassen.
Eine Vielzahl an entspannenden und abenteuerlichen Aktivitäten lassen sich in den Resorts organisieren: Mit dem Kajak oder Kanu durch türkisfarbenes, ruhiges Wasser gleiten und dabei die atemberaubende Natur genießen oder zu zweit auf einer Insel im warmen, puderfeinen, weißen Sandstrand relaxen und zwischendurch ein bisschen Schnorcheln. Auch aufregende Tauchausflüge werden arrangiert. El Nido ist heilsame Nahrung für die Seele und nicht weniger als das Paradies auf Erden. Lassen auch Sie sich verzaubern!
St. Paul Subterranean River National Park
Der St. Paul Subterranean River Nationalpark liegt an der Westküste Palawans, 81 Kilometer vom Stadtzentrum Puerto Princesas entfernt. 1999 wurde er von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Park wird von einer spektakulären Kalkstein-Karstlandschaft geprägt, in deren Untergrund der St. Pauls Underground River durch ein eindrucksvolles Höhlensystem, mit dem Namen St. Pauls Cave, fließt. Der Fluss hat eine Länge von über acht Kilometern und ist damit der längste befahrbare, unterirdische Fluss der Welt! An einer schlundartigen Öffnung in einer steilen Kalksteinwand tritt er ans Tageslicht und mündet dort direkt in das Südchinesische Meer. Mangroven-, Berg- und Tieflandregenwälder mit vielen endemischen Tieren und einer beeindruckenden Pflanzenvielfalt, machen diesen Nationalpark zu einem besonders wertvollen Ökosystem, das auch ohne den unterirdischen Fluss schon eine Attraktion darstellt.
Ausgangspunkt für Bootsfahrten auf dem unterirdischen Fluss, in das sensationelle Höhlensystem, ist zumeist Sabang. Das idyllische Fischerdorf mit geschmackvollen Hotelanlagen, liegt in einer malerischen Bucht am Hang eines bewaldeten Gebirgszuges. Mit dem Boot braucht man von dort aus 20 Minuten bis zum Höhleneingang. Viele Fledermausarten bevölkern den Komplex, dessen Gänge, Räume und Hallen mit bizarren Felsformationen, riesigen Steinsäulen und zahllosen Stalaktiten ausgestattet sind. Wer den schönen Küsten- und Bergwald erkunden möchte, kann dies entlang der Urwaldpfade Monkey Trail und Jungle Trail tun.
Tabon Cave Quezon
Bei einem kleinen Fischerdorf namens Quezon, an der Westküste von Süd-Palawan, liegen die berühmten Tabon Caves, ein gigantisches Höhlensystem von über 200 Höhlen. Sie gelten als „Wiege der philippinischen Kultur“, denn hier fand man die ältesten Knochenreste eines Menschen auf den Philippinen. Vor 22.000 Jahren hat der Tabon-Mann demnach gelebt. Daneben fand man Steinwerkzeuge und andere Relikte, die zum Teil noch weitaus älter sind. Einige Fundstücke sind im Palawan Museum in Puerto Princesa ausgestellt. 29 der Höhlen sind bisher erforscht, wovon wiederum sieben öffentlich zugänglich sind. Circa 30 Minuten dauert eine Fahrt mit dem Auslegerboot von Quezon bis zum Höhleneingang.
Honda Bay
Fährt man von Puerto Princesas Innenstadt etwa zwölf Kilometer nach Norden, gelangt man zur Honda Bay – einem Badeparadies, das zum Insel-Hopping verführt. In der Bucht liegen zahlreiche kleinere Inseln mit malerischen Sandstränden, die von fantastischen Tauch- und Schnorchelplätzen umgeben sind. Intakte Korallenriffe mit beeindruckender Farbenpracht und Formenvielfalt grenzen hier an traumhafte Strände und machen Tagesausflüge zu den Eilanden zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis. Besonders beeindruckend ist das Korallenriff zwischen Pandan Island und Canon Island und das Riff vor Snake Island. Auf den Inseln Meara Marina und Starfish gibt es romantische Unterkünfte. Vom Anlegeplatz in Sta. Lourdes sind es mit dem Boot zwischen 15 und 50 Minuten zu den Inseln.


