Naturerlebnisse

Die Höhlen von Sagada

Sagada befindet sich auf einer Höhe von 1500 Metern und gehört zur Mountain Province. Berühmt wurde der Ort durch die traditionellen Beisetzungsstätten der Igorot, die sich in der Umgebung befinden. Die vielschichtigen Totenrituale der Ureinwohner werden heute nur noch selten praktiziert. Überbleibsel der Riten lassen sich rund um den Ort betrachten. Särge aus Pinienholz, dessen Platz sich der Verstorbene zu Lebzeiten noch selbst ausgesucht hat, hängen an Felswänden und in Begräbnishöhlen. Sehr sehenswert sind beispielsweise die Kalksteinhöhlen Sugong und Lumiang. Neben Kulturinteressierten kommen auch Naturfreunde auf ihre Kosten. Schöne Tropfsteinformationen aber keine Särge enthält beispielsweise die Sumaging Höhle, die jedoch nur mit einem kundigen Führer betreten werden sollte.

Vulkan Pinatubo

Auf dem Weg von Manila in die Zentral-Kordilleren lohnt ein Abstecher zum Mount Pinatubo, einem 1486 Meter hohen, aktiven Vulkan, 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt. 1991 explodierte er so heftig, dass seine ganze Kuppe weggesprengt wurde. Im Krater befindet sich seitdem ein mit Säure und Regenwasser gefüllter See. Wanderungen zu heißen Quellen an der Vulkanflanke, durch Schluchten, Laharlandschaften und zum Kraterrand können organisiert werden. Auch Flüge um den Vulkan, die eine einmalige Sicht auf das ganze Areal gewähren, sind möglich.

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