Urlaubstipps
Neben Zuckerrohrplantagen wird Nord-Negros von einer gewaltigen Berglandschaft geprägt, aus der vereinzelt mächtige Vulkane ihre zerklüfteten Krater in den Himmel strecken. Die Region verzaubert Wanderer und Naturfreunde mit geothermalen Phänomenen, Pfaden durch märchenhaften Nebelwald und einer faszinierenden Tierwelt.
Wandern am Mount Kanlaon
Mount Kanlaon, ein 2465 m hoher Vulkan, bildet das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks. Der Park schützt verschiedene Waldformen, darunter ursprüngliche Bergregenwälder und Nebelwälder, die Lebensraum unzähliger Tierarten sind. Mount Kanlaon ist der einzige noch aktive Vulkan der Insel. Mehrere Routen führen auf den Gipfel, wo es außer dem Hauptkrater noch einen alten Nebenkrater und mehrere Bergseen zu bestaunen gibt. Für eine Besteigung müssen mindestens drei Tage eingeplant werden. Oben angelangt, wird man mit einer fantastischen Aussicht auf den Dschungel, die Zuckerrohrebenen an den Küsten, auf das Meer und die Nachbarinseln Cebu und Panay belohnt.
Mambucal
Mambucal ist eine ungewöhnliche Ortschaft am Fuße einer Flanke des Vulkans Kanlaon, etwa 30 km östlich von Bacolod. Sie ist für die meisten Besucher der Ausgangspunkt für Berg- und Dschungeltouren in den Nationalpark Mount Kanlaon. Der Ort selbst hat ebenfalls einiges zu bieten. Heiße Schwefelquellen, natürliche, warme Pools, Wasserfälle und schöne Seenlandschaften, umgeben von subtropischer Vegetation, machen Mambucal überaus reizvoll. Ein perfekter Platz, um vor einem Gipfelsturm Kraft zu schöpfen oder sich nach einer aufregenden Wanderung zu erholen. Hier können Sie auch seltene Flughund und Fledermausarten beobachten. Oft sieht man die Fledertiere kopfüber in Gruppen an Bäumen hängen.
San Carlos
Die freundliche Kleinstadt San Carlos liegt an der nördlichen Ostküste und gehört zu Negros Occidental. Berühmt ist San Caros für sein jährlich stattfindendes Pintaflores Festival. Ausgelassene Straßentänze, bei denen Tanzgruppen aus verschiedenen Ortsteilen in farbenfrohen Gewändern gegeneinander antreten, stehen dabei im Mittelpunkt. Im Hinterland lohnt ein Ausflug zu den „Chocoloate Hills“ von Negros, einer Hügellandschaft, ähnlich der auf Bohol, nur etwas kleiner.
Sipaway Island
Sipaway ist eine bezaubernde, kleine Tropeninsel, die mit einem Auslegerboot von San Carlos aus in 15 Minuten erreicht werden kann. Das Eiland besitzt Regen- und Mangrovenwald in denen bisher über 30 Vogelarten gesichtet wurden. Sipaways Tauchgründe stehen denen vor der Südostküste in nichts nach. Am Hausriff und der vorgelagerten Riffkante, direkt vor der Insel, kann man zahllose Nacktschnecken, Muränen, Steinfische, Oktopusse, Zackenbarsche, Seeschlangen, Röhrenaale und viele andere Meeresbewohner beobachten. Im Norden Sipaways und etwas weiter draußen trifft man an schön bewachsenen Korallenblöcken, Riffdächern, labyrinthartigen Felsformationen, Steilwänden und Sandbänken auch auf Stachelrochen, große Kugelfische, Geisterpfeifenfische, Barrakudas, Stachelmakrelen, Thunas und Zackenbarsche.
Traumstrände bei Sipalay
Sipaway oder Sipalay? Die Namen sind sich zum verwechseln ähnlich. Sipalay ist allerdings nicht Sipaways Schwesterinsel, sondern eine hübsche Kleinstadt an der südlichen Westküste von Negros Occidental. Ein längerer Aufenthalt in der Region, zum Beispiel als Teil eines Rundtrips über die Insel, sollte unbedingt eingeplant werden, da nördlich und südlich von Sipalay die schönsten Badestrände von Negros liegen. Romantische, kleine Buchten, blütenweißer Sandstrand, hervorragende Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten in Ufernähe und beschauliche Wasserfälle im Hinterland machen diesen Küstenabschnitt zu einem Highlight jeder Negros-Reise.


