Cebus Trauminseln
Zahlreiche kleinere Inseln umgeben Cebu Island. Neben ihrer großen Anziehungskraft, die sie auf Taucher ausüben, nimmt ihre Popularität auch bei Reisenden mit vorrangig anderen Interessen rasant zu. Das ist nicht verwunderlich, denn ihre attraktiven Sandstrände, ihre unberührten Naturlandschaften, ihre historisch bedeutsamen Kulturstätten und nicht zuletzt die gastfreundlichen Insulaner, sind gute Argumente für einen Besuch.
Olango Island
Olango liegt neben Mactan Island und ist insbesondere für Vogelliebhaber und Naturinteressierte ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel. Die Attraktion der Insel ist das 1992 an einer großen Lagune im Norden gegründete Olango Island Wildlife Sanctuary. Zahlreiche Küsten- und Strandvögel, wie die anmutigen Regenpfeifer und viele Reiherarten, lassen sich hier beobachten. Olango beherbergt jedes Jahr eine der größten Zugvögel-Kolonien des Landes. Die Tiere kommen unter anderem aus Sibieren, China und Japan, um hier Energie für die Weiterreise zu tanken oder um zu Überwintern. Im Bereich der Gezeiten finden sie reiche Nahrungsgründe. Stege führen in das Vogelschutzgebiet und verbinden mehrere Aussichtspunkte miteinander. Auf die Insel gelangt man entweder mit öffentlichen Booten oder man bucht eine Tour, die dann zumeist ein Picknick beinhaltet. Ausgangspunkt für Überfahrten ist Lapu-Lapu City auf Mactan Island.
Camotes Islands
Mitten in der Camotes See, vor der Nordostküste Cebus, liegt eine vulkanische Inselgruppe von wilder, fast unberührter Schönheit. Camotes Islands heißt sie und setzt sich aus den zwei kleineren Inseln Tulang und Ponson Island, sowie den beiden Hauptinseln Pacijan und Poro, die über einen Damm miteinander verbunden sind, zusammen. Die Camotes Inseln warten mit attraktiven Stränden auf. Tulang umgibt ein feiner, weißer Sandstrand und auch Pacijan schmückt sich mit palmengesäumten Traumstränden. Auf Pacijan liegt zudem der größte Süßwassersee der Visayas Region, Lake Danau, dessen Form an eine Acht erinnert. Sein Wasser ist extrem klar und sauber, weshalb er mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch die zahlreichen Höhlensysteme, unberührte Urwaldgebiete, felsige Küstenlandschaften, sowie romantische Fischerorte und verträumte Kleinstädte machen die Camotes zu einem sehenswerten Reiseziel.
Malapascua Island
Die kleine Insel Malapascua ist Boracays heimliche Zwillingsschwester. An Reiz und Schönheit nicht minder ausgestattet, jedoch ruhiger und ursprünglicher, erinnert sie an das Boracay vor zehn Jahren. Sie liegt acht Kilometer von Cebus Nordspitze entfernt und ist nur zweieinhalb Kilometer lang und einen Kilometer breit. Einsame Buchten, schneeweiße Sandstrände und felsige Küstenstreifen umgeben das grüne Kleinod. In den hübschen Fischerdörfern wird man von überaus freundlichen Menschen begrüßt. Einen besonderen Reiz hat der Bounty Beach, dessen feiner, weißer Sand viele Besucher an die Südküste lockt. Neben viel Sonne und kristallklarem Wasser findet man hier auch trendige Strandbars, Restaurants, Unterkünfte und Tauch-Shops. Der 1994 errichtete Leuchtturm von Malapascua Island ist ebenfalls einen Besuch wert. Er bietet eine herrliche Sicht über die Insel und die himmelblaue Visayan See.
Bantayan Island
Ausgedehnte weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, köstliche Meeresfrüchte und nicht zuletzt die schönen Ortschaften mit ihren liebenswürdigen Menschen, haben Bantayan Island zu einer der beliebtesten Inseln unter den kleinen Eilanden der Philippinen gemacht. Bizarre Höhlen, bunte Märkte und uralte Kirchen gilt es zu entdecken. Bantayan befindet sich nordöstlich von Cebu Island und ist in drei Verwaltungsbezirke aufgeteilt: das Handelszentrum Bantayan, Madridejos, das Zentrum der Fischerei und Sta. Fe. Besonders lebhaft wird es auf Bantayan in der Osterwoche. Tausende von Besuchern und Pilger reisen in dieser Zeit an, um die eindrücklichen Prozessionen zum Leben und Sterben von Jesus Christus zu erleben.

